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Katalog

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Titelliste Landeskunde und Geschichte Frankens, Stand vom 16. 08. 2017

(Bestellung via E-mail oder telefonisch möglich)

 

 

Bamberg - Bamberger Tag-Blatt auf das Jahr 1861. Amtsblatt für die k. Landgerichte Bamberg I und II. Achtundzwanzigster Jahrgang. Bamberg, Druck und Verlag: Reindl, 1861. 1814 SS. / 358 Nummern, ein ganzer Jahrgang. 8°, einfach in Marmorpapier gebunden, Einbandpapier stark berieben. Unbeschnitten. Best. Nr. 18801     300,00 €

Enthält neben politischen Neuigkeiten aus aller Welt, Bayerns, des Deutschen Bundes, Bambergs und Frankens auch Inserate privater und commerzieller Art, sowie amtliche Mitteilungen. Erschien auch am Sonntag, jede Nummer umfasst stets ca. 6 Seiten. Selten.

 
 

 

- Bambergische Deduktion - ( LORBER VON STÖRCHEN, Ignatz Christoph, und Wilhelm Johann HEYBERGER ): Die durch die allgemeine Teutsche – und besonders Babenbergische Geschichte aufgeklärte ... Landes-Hoheit des Bist- und Fürstenthums Bamberg über den Mark-Flecken - und das gesammte Amt Fürth, mit Beylagen. 2 Teile in 1 Band. Bamberg, Klietsch und Gärtner, 1774. Fol. Mit 15 meist gestochenen, gefalteten Beilagen, gefalt. kolor. Kupferstichkarte und einigen Textkupfern. 29 Bl., 427 (recte 403) S., 241 Bl. Halbpergament der Zeit (leicht berieben). Rotschnitt. Schöne Rückenbeschriftung von alter Hand.  Best. Nr. 19953    980,00 €

Pfeiffer 17135 (ohne Nennung Heybergers als Mitverfasser). – Seltene juristische Rechtfertigung der bambergischen Hoheit über Fürth mit zahlr. Urkunden und Akten in Bd. II. Die schöne Karte zeigt das bambergische Gebiet. – Karte und die gefalt. Beilagen mit wenigen kleinen Randeinrissen (bei einer großen Urkunde etw. unschön hinterlegt). Schönes, kaum fleckiges Exemplar.

  

 

- Hochstift Bamberg contra Abt Anselm von Michelsberg.

Hochfürstlich-Bambergischer Bericht Pro Informatione An Die Röm. Kaiserliche Majestät Nebst der Durch glaubhafte Beylagen bescheinigten Specie Facti In Sachen des seltsamen Absprungs von verschiedenen Höchsten gerichten, und der Schmähesüchtigen sträflichen Schreibart des P. Anselmi... Gewesenen Abbtens zu Closter Michels-Berg ob Bamberg, Contra das Fürstliche Hochstift Bamberg ... Würzburg, 25. Januar 1743. Bamberg, bei Gertner, 1743. Titel, 141 SS. Fol., ohne Einband, kordelgeheftet. Best. Nr. 19815    280,00 €

Titel stärker gebräunt aund angegraut. Stellenweise minimal stockfleckig. Letzte Seite leicht angestaubt. Geheftet, ohne Umschlag. Erschienen im Jahre der Amtsenthebung des umstrittenen Abtes. Der zweite Teil der Schrift umfasst wiedergegebene 38 Schriftstücke bezgl. des Vorganges.

 

 

 

 

(Geisendorffer, Anselm):

Wahrhaffter, gründlich-summarischer Entwurff der Kayserlichen Stifftung, und Abbtey Michelsberg ob Bamberg, ordinis S. Benedicti, Sambt Ursachen, wordurch jetziger Prälat Anselmus bewegt… Gegen das Kayserl. Hochstifft Bamberg… bey dem Apostolischen Heil. Stuhl… bey dem Höchst-preyßlichen Reichs-Vicariat-Hof-Gericht… ordentliche Klag zu führen.  Augsburg, Mayer, 1741. Titel, 52, 12 Seiten.
 Fol. (31 x 20 cm), ohne festen Einband, Rücken mit zeitgenössischem Buntpapierklebestreifen geheftet.
Best. Nr. 20803                250,00 €
Pfeiffer 4243. – Selten. Prälat Anselm Geisendorffer macht für die Abtei Michelsberg über Bamberg geltend, daß sie von altersher selbstverständlich eine gefürste Abtei sei und deshalb in keinster Weise der Rechtsaufsicht des Bamberger Fürstbischofs unterstehe. Titel mit alter handschriftl. Numerierung. Sauberes und gutes Exemplar.
 

 Obere Pfarre in Bamberg: Schellenberger, Augustin Andreas: Geschichte der Pfarre zu U. L. Frauen in Bamberg an dem 4ten Jubeljahre der dermaligen Pfarrkirche herausgegeben von A. A. Schellenberger, Pfarrverweser. (Bamberg), Klietsch für Dederich, 1787. 5 n.n. Bll., 183 (1) SS. 9 Kupfertafeln. 8°, etwa späterer Pappband (Schul-Preis-Einband, die Prägung oxydiert, die blaue Farbe verwaschen und verblichen), an Ecken und Kanten bestoßen.
Best. Nr. 20533                300,00 €
Erste Ausgabe. - Pfeiffer 3843. Lentner 6911. Vollständiges Exemplar mit allen 11 tls. mehrfach ausfaltbaren Kupfertafeln: Bildniß Mariens (= Frontispiz). Prospekt der Pfarrkirche und Grundriß. Sakrarium der oberen Pfarrkirche. Krippe. Grundriß des Bezirkes der oberen Pfarrei. Grabschrift des vormaligen Pfarrverwesers Melchior Koenig. Grabmaeler des Johann Fuchs von Bimbach, und Magdalene Schenkin von Staufenberg mit dem von Schaumbergischen und Wagnerischen Epitaphium. Urkunde von 1264. Die Tafeln minimal fleckig, die große Falttafel des Grundrisses mit von alter Hand hinterlegtem Einriß, kein Bildverlust.
 

 

 

  

Erzbistum Bamberg: Eisenmann, Joseph Anton: Geographische Beschreibung des Erzbistums Bamberg nebst kurzer Übersicht der Suffragan-Diöcesen: Würzburg, Eichstätt und Speyer. Bamberg, Humann, 1833. 3 n.n. Bll., 511 (1) SS., 5 n.n. Bll. Register (vollständig). 8°, marmorierte Pappe der Zeit, rotes Rückenschildchen, dieses etwas abgeblättert. Rotschnitt. Best. Nr. 20551     140,00 €  

Pfeiffer 4069; Lentner 6741. Eisenmann war Consistorialrat in Bamberg, seine Arbeit zeichnet sich durch große Genauigkeit aus. Gutes, sauberes Exemplar.

 

 Buseck, Christoph Franz von: 

Fürstbischöflicher Erlass zur Bekämpfung von Feuer in der Residenzstadt Bamberg. Von Gottes Gnaden Wir Christoph Franz, Bischof zu Bamberg, des heil. Röm. Reichs Fürst, etc. etc. Zur Abwendung der Feuersgefahr, dann zur schleunigen Dämpfung eines ausgebrochnen Feuers in Unsrer Fürstlichen Residenzstafdt verodnen hiermit:... Bamberg, 1797. 19 SS., 1 große Falttafel ( Plan in allen Einzelheiten zur Verteilung der Aufgaben und Mittel im Ernstfalle). Fol. (ca. 20 X 34 cm), ohne Einband, Rücken mit zeitgen. Buntpapier überklebt.
Best. Nr. 20804                160,00 €
Die ersten 4 Seiten fleckig, sonst gut und wohlerhalten. Wichtiges Dokument zum Zivilschutz Bambergs und zur Gestaltung eines durchdachten Feuerwehr-Wesens.

Buseck war der letzte Fürstbischof der Stadt.  

 

- Massenbach:  Massenbach zur Kur in Bamberg. Deutsche Handschrift auf Papier. Brief an den Herzog (wohl Wilhelm in Bayern) über eine Dampfbäderkur. Bamberg, 31.7.1817. Ca. 22,2 x 18,4 cm. 1 Doppelblatt, vier Seiten gefaltet, mit Goldschnitt.  
Best. Nr. 20752                150,00 €
(Siehe: Die Kunstdenkmäler von Bayern – Bamberg, bürgerliche Bergstadt, Band 6, Seite 560). Längerer Bericht eines Baron Massenbach an den Herzog in Bayern über einen scheinbar wenig erfolgreichen Aufenthalt in der "Dämpfbäderkur" bei Dr. Lautenbacher bzw. Dr. Marc in der Badeanstalt Bamberg. Franz Xaver Lautenbacher war der Leibarzt des Herzogs Wilhelm in Bayern. Im Jahr 1817 erwarb er die Gartenpavillons von Schloss Geyerswörth in Bamberg und richtete dort im Folgejahr eine öffentliche Badanstalt ein, die später auch Hermann von Pückler-Muskau besuchte und beschrieb.  Vorliegender Brief stammt vermtl. von Karl Theodor I. Franz Josef Gemmingen von Massenbach (1764-1829), der in Bamberg Hofmarschall von Herzog Wilhelm in Bayern war. Dieser residierte im Kloster Banz bei Staffelstein. Der vorliegende Bericht stammt aus der Zeit, als Lautenbacher die Badeanstalt gerade erst aufzubauen begann und noch nicht offziell eröffnet hatte. Vermutlich war Baron Massenbach eine der ersten "Testpatienten" für die Dampftherapie. - Gut erhalten, einheitlich etwas gebräunt, ein kleiner Siegelfleck, sonst schön.
 

 

Bezold, J. D. C.: Beschreibung des Wildbades zu Rothenburg an der Tauber. Rothenburg, 1821. SS. 3 - 32., 3 gefaltete Kupfertafeln im Anhang.  Kl.-8°, Interimsbroschur der Zeit.
Best. Nr. 12542   550,00 €
Ohne das Titelblatt, der Text jedoch komplett vorhanden. Die sehr schönen und gut erhaltenen Tafeln von Klauber, Hutter und Hofbaur nach Preißler. Sie zeigen: Prospect des Wildbades bei Rothenburg gegen das Hospitalthor; Prospect des Tauberthales bei der Stadt Rothenburg gegen Mitternacht; Prospect des Wildbades bei Rothenburg vom Eingange aus. " Das Wildbad Rothenburg ist eine großangelegte ehemalige Kuranlage unterhalb der mittelfränkischen Stadt Rothenburg ob der Tauber am steilen Talhang der Tauber, die ganz zu Unrecht im Schatten der berühmten mittelalterlichen Stadt steht. Ende des 19. Jahrhunderts ließ der damalige Tüftler und Erfinder der orthopädischen Prothese Friedrich von Hessing, der in Göggingen bei Augsburg eine sehr bekannte orthopädische Heilanstalt besaß, den heute noch nahezu unveränderten, prachtvollen Gebäudekomplex in neunjähriger Bauzeit errichten. Am ersten Juni 1903 eröffnete das riesige, feudale "Wildbadetablissement" und Kurhotel seinen Betrieb, der aber bereits 1917, ein Jahr vor Hessings Tod, aus Kostengründen eingestellt werden musste. Nach wechselvoller Geschichte wurde das gesamte Anwesen 1978 an die evangelische Landeskirche verkauft, die es zu einer attraktiven Tagungsstätte in landschaftlich überaus reizvoller Lage umgestaltet hat". (Wikipedia) Diese Broschur erschien im Jahr nach dem die Stadt Rothenburg das Wildbad wieder erworben und auf den neuesten Stand gebracht hatte, von Prachtentfaltung war damals freilich noch wenig zu spüren, eher von biedermeierlicher Beschaulichkeit. Sehr rar!

 

(Büttner, Heinrich Christoph): Franconia. Beiträge zur Geschichte, Topographie und Litteratur von Franken. 2 in 1 Bd. Ansbach, Gassert, 1813. VI, 260 SS., 3 Bll. Verlagsanzeigen, XIV, 218 SS.        Best. Nr. 16439     950,00 €

Erste Ausgabe. – Kirchner 1415. Pfeiffer 14796. Goed. VII, 169, 14, 2e. Lentner 2941. – Büttner war Justizrat in Ansbach; seine Schriften behandeln vorwiegend Geschichte und Topographie Frankens. Vorliegendes Werk enthält 21 Aufsätze u. a. zur Geschichte von "Ansbach, Feuchtwangen, Altenberg bei Zirndorf, Birkenfeld, Spalt, Steinbach, Abensberg, Pillenreuth, Herrieden, Heilsbronn, Gnottstadt, Dornberg, Sulz, Königshof etc." (Lentner). Mit einem Subskribentenverzeichnis in Band 2. Titel angestaubt, die ersten drei Blatt ein wenig knitterig, das letzte Blatt angegraut, unbeschnittenes Exemplar der seltenen Publikation, in der originalen Interimsbindung vom Zeitpunkt der Auslieferung.
 

 

Buseck: (Buseck, Christoph Franz): Proprium Sanctorum Dioecesis Bambergensis Iussu Reverendissimi Et Celsissimi Domini, Domini Christophori Francisci Episcopi Bambergensis ,... Recusum. Bamberg, Gertner, 1796. 3 n.n. Bll., 170 SS. Kl.-8°, Leder der Zeit auf 4 Bünden, verg. Deckelfileten.    Best. Nr. 18232     150,00 €     Die für die Diözese Bamberg speziellen Gedenktage der Heiligen im Jahreslauf. Herausgegeben unter dem letzten Bamberger Fürstbischof (Christoph Franz v. Buseck, - floh im Jahr des Erscheinens unseres Heiligenpropriums vor den Franzosen nach Prag) vor der Säkularisation. Druck auf bläuliches Papier. Gutes, sauberes Exemplar. Selten (1mal im KVK).

 

 

 

 

 

  

Erthal: Franz Ludwig von Erthal, Fürstbischof von Bamberg und Würzburg: Anschlagzettel zur Ermahnung für die bevorstehende Fastenzeit. Fleischspeisen sind einigermaßen erlaubt (viermal die Woche), Gastmähler nicht und besonders die Reichen sollen in deser Zeit mehr Almosen spenden und innere Einkehr halten, ans Gewissen wird apelliert. Gegeben zu Bamberg am 16. Februar (Hornung) 1781.                      Best. Nr. 15828     140,00 €

Blattgröße ca. 36 x 44 cm. In der Mitte gefaltet, etwas knapp beschnitten. Florale Holzschnittinitiale.

 

 

Fischer, Johann Bernhard: Geschichte und ausführliche Beschreibung der Markgräflich-Brandenburgischen Haupt- und Residenz-Stadt Anspach, oder Onolzbach, und deren Merkwürdigkeiten, aus Urkunden, aeltern Schriftstellern und eigener Nachforschung gesammelt. Ansbach, beim Verfasser, 1786. 19 Bll. mit gest. Titelvign., 208 SS, 3 (1 gef.) Kupfertaf., 1 mehrf. gefalteter gest. Plan. Kl.-8°. - 16,4:10 cm. Marmorierter Pappband der Zeit mit Rückenschildchen. Einband an Kanten und Ecken berieben und leicht bestoßen.                                 Best. Nr. 20432                              950,00 €

Vermutlich erste Ausgabe, mit umfangreicher Subskriptionsliste. -Mit der Abbildung des Gymnasiums auf dem Titel, einem Grundriß der Stadt von J. G. Köppel mit Legende und hübscher Kartusche sowie den Ansichten vom Oberen Markt, dem Residenzschloß und der Stiftskirche mit dem Kanzlei-Gebäude. Der Titel mit Stempel, sauber und von guter Erhaltung.

 

 

 

 

Gückel, Martin: Beiträge zur Geschichte der Stadt Forchheim im 16. Jahrhundert.

Programm des k. neuen Gymnasiums in Bamberg für das Schuljahr 1897/98. Bamberg, Druckerei der „Bamberger Neueste Nachrichten“, 1898. 2 Bll., 99 SS. 8°. - 21,3:14,2 cm. Ohne Einband, klammergeheftet, Buntpapierheftstreifen am Rücken.  Best. Nr. 20383    80,00 €

Inhalt: 1. Kurzer Überblick über die Geschichte Forchheims von seiner Gründung bis zum 16. Jahrhundert. 2. Forchheim zur Zeit der Reformation und des Bauernkrieges. 3. Forchheim zur Zeit des schmalkaldischen und des markgräflichen Krieges. 4. Die Befestigung Forchheims im 16. Jahrhundert. Exemplar sauber und von guter Erhaltung. Titel gestempelt, oben mit Bibl.-Signatur und Bibliotheks-Laufschildchen am Rücken.

 

 

 

Haupt, Andreas: Bamberger Sagen und Legenden. Zweite, um mehr als das Doppelte vermehrte Auflage. Bamberg, Buchner‘sche Verlagsbuchhandlung, 1878. IX, 1 Bl. (Verlagsanzeigen), 360 SS. 8°, violetter Orig.- Leinwandband, Rücken goldgeprägt.

Best. Nr. 10890    20,00 €

Papierbedingt gebräunt, Einband lichtrandig. Titelblatt gelöst, Einrisse auf erster Seite.

 

 

Heimatgeschichtliche Kalender

Engel, W. u.a. Hrsg.: Altfränkische Bilder (ab 1963: Altfränkische Bilder und Wappenkalender). Begründet von Theodor Henner. 32 Hefte. 1956 bis 1990, es fehlt Jahrgang 71 und 72 (1972 und 1973). Würzburg, 33 x 17, 5 cm. Original-Verlagsbroschur mit farbiger Umschlagillustration, kordelgeheftet.

Best. Nr. 19278 240,00 €

Alle in gutem Zustand und nur als Konvolut abzugeben.

 

 

 

 

 

Heller, Joseph: Der Burg Lisberg in Franken. Beschreibung und Geschichte. Bamberg, Sickmüller, 1837. X, 159 SS, 5 Bl. Register., 2 mehrf. gef. Stammtafeln, 2 lithographische Tafeln. 8°. - 19,5:11,5 cm. Illustr. Orig.-Umschlag.  Best. Nr. 20379     260,00 €

Originaldruck. - Sehr seltene Burgenbeschreibung. Eines der Kupfer zeigt die Burganlage mit einem Teil der Umgebung, das andere den Epitaph von Ernst Fabian von Lisberg. Titel gestempelt. Stellenweise etwas stockfleckig. Die Lithographie mit der Burgenansicht am oberen Rand bis über die Einfassungslinie hinein beschnitten. Umschlag etwas fleckig, der Rückenbezug fehlt ganz.

 

 

 

 

Hennemann: Stammbuch - Hennemann, Maria: Freundschaftsalbum der jungen Würzburger Dame Maria Hennemann. 64 Blatt, davon 25 handschr. Einträge, 1 farbige Lithographie, 1 farbig lith. Spitzenbildchen, 1 s.w. Spitzenbildchen, 6 Stahlstiche, 1 Oblate, 2 Textilbildchen, 2 Photographien, 1 kl. Aquarell, (ca. 7x4 cm), unsigniert, 1 kolorierte Bleistiftzeichnung, ca. 14 x 11,5 cm, - signiert "Aug. Geist 59". -Kirchlein in felsiger Landschaft. Würzburg 1857 - 1863, quer 8°, grüne, blind und goldgeprägte Leinwand der Zeit.

 Best. Nr. 16687     500,00 €

Die Einträge stammen von: Gustav v. Reitzenstein, Jos. Eberth, Karolina Popp, Anna Hennemann, Maria Fahninger, Lina Fahninger, der Bruder Georg Hennemann, der Vater A. Hennemann, G. Albrich, Fanny Wackenreuder, Bertha Volkhardt, Babette Kämpf, Anna Linder, Maria Gitzell. Zu August Geist siehe: ADB, Band 8 (1878), S. 528-529. Landschaftsmaler, 1835 - 1868, geb. i. Würzburg, in München Schüler von Fritz Bamberger.

 

 

Herdegen, Johann: Historische Nachricht von deß löblichen Hirten- und Blumen-Ordens an der Pegnitz Anfang und Fortgang, biß auf das durch Göttl. Güte erreichte Hunderste Jahr, mit Kupfern geziert, und verfasset von dem Mitglied dieser Gesellschafft Amarantes (d. i. Johann Herdegen). Nürnberg, Christoph Riegel 1744. Mit gestochenem Frontispiz und 3 (2 gefalteten) Kupferstich-Tafeln. 16 nn. Bll., 950 SS., 9 nn. Bll.  8° (18 x 11 cm). Halbpergamentband der Zeit mit handschriftlichem Rückentitel und Buntpapierbezug.
Best. Nr. 19376                950,00 €
Goedeke III, 18. Holzmann-Bohatta III, 6010. Dünnhaupt I, 17. VD18 10215123. - Erste Ausgabe. - Wichtige Quellenschrift über die 1644 von Georg Philipp Harsdörffer und Johann Klaj in Nürnberg gegründete Sprach- und Literaturgesellschaft “Hirten- und Blumenorden an der Pegnitz”. Johann Herdegen (1692-1750) war ab 1732 Sekretär der Gesellschaft. - Die Kupfer zeigen u. a. den “Prospect des weitberühmten Nürnbergischen Irrgarten” in großer Darstellung und das sogenannte “Poeten-Wäldlein” mit der Nürnberger Stadtkulisse im Hintergrund. - Vorsatz mit kleinen Notizen,
Innengelenke verstärkt. Nur schwach gebräunt und vereinzelt minimal fleckig. - Insgesamt schönes Exemplar.

 

 

Höfling, G.: Beschreibung und Geschichte des im k.b. U.M. Kreise liegenden Marktfleckens Retzbach und der dasigen Wallfahrt: Maria im Grünenthale. Würzburg, Stahel´sche Buchhandlung, 1837. VI, 190 SS., 1 lithogr. Tafel 8°, marmorierter Pappband der Zeit. Berieben, Ecken und Kanten bestoßen.
Best. Nr. 19976                220,00 €
Einige Seiten an den Ecken fingerfleckig, so auch der Titel und die lith. Tafel. Dedikation für August Graf von Rechberg und Rothenlöwen. Höfling war Kaplan zu Retzbach. Selten!

 

 

Hohenlohe, Alexander von und F. L. Hornthal: Briefe über das Wundervolle welches der geistliche Herr Fürst Alexander von Hohenlohe im baierischen Franken öffentlich unternahm. 4 Tle. in 1 Band. 28 SS., 1 Bl (w.), 23 SS., 1 Bl., 45 SS., 46 SS. (Erlangen, Palm und Enke), 1821. Broschur, Marmorpapierklebestreifen. Erste Ausgabe. - Alexander zu Hohenlohe war Domkapitular in Bamberg und wurde durch (angebliche?) Wunderheilungen um das Jahr 1820 schlagartig berühmt. Eine Sturzflut von Schriften für und wider den "Wunderheiler" erschien noch im selben Jahr. Der Bamberger Jurist Hornthal sieht die Sache durchaus kritisch. - Titel gestempelt, etw. gebräunt.                              Best. Nr. 18702    490,00 €

Beiliegen: 1. Arco, Carl Graf: Schreiben an Fr. v. Spaun über dessen neueste Flugschrift betitelt: Ueber die Thaumaturgen des neunzehnten Jahrhunderts. München, Lentner, 1821. 30 S. Broschur. Erste Ausgabe. - Lentner 3382. - Über die Wunderheilungen des Bamberger Domkapitulars Alexander von Hohenlohe. - 2. Ideen die Heilungs-Versuche des Titl. Hrn. Alexander von Hohenlohe-Schillingsfürst als physische Wirkung eines lebendigen Glaubens an die Allmacht Gottes zu erklären. Von H. A. H. Ohne Ort u. Verlag, 1821. 31 S., Broschur

Für uns bibliographisch nicht feststellbar, kein Nachweis im KVK. Zur Person Alexanders zu Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst siehe ausführliich BLKÖ, Bd. 9 (1863) ab S. 197. - Leicht gebräunt.

 

 

Hohenlohe, Alexander, Fürst von und Franz Nikolaus Baur: Wahre und kurze Beschreibung der merkwürdigen Ereignisse und wohlthätigen heiligen Handlungen, welche Se. Durchlaucht der Herr Alexander, Fürst v. Hohenlohe während seiner 24tägigen Anwesenheit in der Kreishauptstadt Würzburg verrichtet hat. Dargestellt in vertrauten Briefen nach geschichtlich-, philosophisch-, medizinisch- und theologischen Ansichten, besonders mit Berücksichtigung auf die vom heil. Kirchenvater Augustinus beschriebenen Erzählungen der Wunder. Erstes Heft. Zweyte [2.] verbesserte und vermehrte Auflage. - Nebst: Zweites Heft. Zusammen 2 Hefte. Würzburg, Stahel, 1821. Titel, 123 SS.; lithographisches Porträt, Titel, 166 SS. 8°, (19, 5 x 12,5 cm), Orig.-Umschlag.

Best. Nr. 20228    120,00 €

(vgl.NDB 9, S. 486 f.; ADB 12, S. 683 f.; BBKL 2, Sp. 990). Selten. - Mit einem schönen Porträt des Fürsten Alexander von Hohenlohe. Über die angeblich u.a. in Bamberg u. Würzburg vollbrachten Wundertaten und -heilungen des Prinzen Leopold Alexander Franz Emmerich zu Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst (1794-1849), "Domicellar von Olmütz, VicariatsRath des Bisthums Bamberg u. Ritter des Maltheser-Orden". Der fürstliche katholische Geistliche geriet aber mit dem Bamberger Bürgermeister in Konflikt; später wurden ihm seine Wunderheilungen auch von Papst Pius VII. verboten u. sein Wirken in Bayern unter Polizeiaufsicht gestellt, so daß er 1822 nach Wien floh.

 

 -Hohenlohe- (Paulus, Heinrich Eberhard Gottlieb): Quintessenz aus Anfang, Mitte und Ende der Wundercurversuche, welche zu Würzburg und Bamberg durch Martin Michel, Bauer zu Wittighausen und durch Se. Hochwürden und Durchlaucht den Herrn Domherrn, Vicariatsrath und Prinzen Alexander v. Hohenlohe-Schillingsfürst unternommen worden sind. Mit Beleuchtungen des Wunderbaren und des Wunderbeweises überhaupt. Leipzig, Brockhaus, 1822. Lith. Frontispiz, VIII, 344 S. 8°, einfacher, blauer Interimsumschlag der Zeit, unbeschnitten, breitrandig, der Umschlag knittrig.
Best. Nr. 20464     250,00 €
(Holzmann Boh., III, 10514) Paulus (1761 - 1851), evanglischer Theologe und Orientalist, dessen Vater einst selbst als "Mystiker" des Amtes als Geistlicher enthoben worden war, nähert sich dem Thema Wunderheilung hier aus einer eher verstandesorientierten theol. Grundhaltung heraus.     Beiliegt: Hohenlohe, Alexander von: Was ist der Zeitgeist? Rede vorgetragen im Advente zu Bamberg. (Bamberg), ohne Drucker, 1820. 8°. - 21:12 cm. Gest. Titel, 30 Seiten. Blaue Broschur der Zeit.

 

Jäger, Johannes: Die Cisterzienser-Abtei Ebrach zur Zeit der Reformation. Eine kirchen- und kulturgeschichtliche Studie. Erlangen, Junge, 1895. VIII, 163 Seiten. 8°. - 23:14,5 cm. Broschur. Illustr. Orig.-Umschlag. Best. Nr. 20430    90,00 €

Papierbedingt leicht gebräunt. Titel gestempelt u. mit hs. Bibl.-Signatur. Umschlag etw. ausgefranst und fleckig, an der linken ob. Ecke mit Ausriß aus dem Umschlag. Unbeschnitten. Selten.

 

 

 

 

Jäck, Heinrich Joachim: Bambergische Jahrbücher vom Jahre 741 bis 1829, verfaßt von Heinrich Joachim Jäck, königlicher Bibliothekar zu Bamberg. 5 Bände = 5 Jahrgänge, vollständig, in einem Band. Bamberg, im Selbstverlag, 1829/30/ 31/32/33. 192 SS., Titelblatt, S. 192 - 382, Titelbl., S. 383 - 572, Titelbl., S. 573 - 762, Titelbl., S. 765 - 970, der Sprung von S. 762 auf S. 765 nur in der Paginierung, nicht im Text. 8°, schlichter blauer Pappband der Zeit. Berieben und bestoßen, Rückenschildchen.

Best. Nr. 20294    300,00 €

Häufig Anstreichungen von alter Hand in Bleistift. In großer Fleißarbeit von Jäck zusammengetragene, detailreiche Stadtgeschichte.

 

 

 

 

Leitschuh, Friedrich: Katalog der Handschriften der Königlichen Bibliothek zu Bamberg. Bamberg, Buchner, 1895-1898. IX, 133 Seiten; 4 Blätter, Seiten (135)-337.VI, 116 Seiten; 2 Blätter, Seiten (117)-291. Gr.-8° (25 x 17 cm), Broschuren in den Orig.-Umschlägen.            Best. Nr. 20381    120,00 €                  Vorhanden: Band 1, erste Abt., I. Lfrg. (Bibelhandschriften). Band 1, erste Abt., II. Lfrg. (Liturgische Handschriften). Band 1, zweite Abt., II. Lfrg. (Classikerhandschriften). Band 1, zweite Abt., II. Lrfg. (Histor. Handschriften. Es fehlen einige weitere Lieferungen, die damals erst pothum erschienen (Hans Fischer vollendete den Katalog im Jahr 1912). Vordere Umschläge von alter Hand beschriftet: (Besitzvermerk, u. „Donum Auctoris“). Umschläge leicht stockfleckig. Unaufgeschnitten.

 

 

Limpurg / Castell: Brief des Amtmanns der Schenken von Limpurg, Friedrich Strebell an den Castell'schen Amtmann Hans Georg Körner, Speckfeld 14. Januar 1651.

 Best. Nr. 13929     90,00 €

Deutsche Handschrift auf Papier, ca. 34 x 21,5 cm, 1 S. auf 1 Bl. Eigenhändige Unterschrift, rotes Lacksiegel.

Kleiner öffnungsbedingter Randausriss, leicht altersgebräunt, sonst gut.

Strebell erbittet Bericht bezüglich der Heilbronner "Executores" und fragt bei Körner an, ob "mein jüngst ihme recommantierten Schreiben zue Handten kommen seye"

Postgeschichtlich interessanter, sehr früher Beleg für die Verwendung von "recommandirten Schreiben"

Weingeschichtlich höchst bedeutend ist die Person des Hans Georg Körner, der nur wenige Jahre später (1659) den Silvaner nach Castell brachte, der zum Aushängeschild des Frankenwein werden sollte.

 

 

Ludewig, Johann Peter (und andere): Geschicht-Schreiber von dem Bischoffthum Wirtzburg, Namentlich Johann Müller, Lorentz Friese, Johann Reinhard, Anonymus, Caspar Brusch, Nic. Serarius, Anonymus ex Baluzio, Joh. Trithemius, Anonymus. Wobey eine vorbereitung Zu der Fränckischen Historie Und die Bildnisse aller Bischöffe.     Franckfurt, Th. Fritsch, 1713. Gest. Titel, 18 Bll., 1058 S., 5 Bll. Mit gest. Frontispiz (v. Johann Salver), 1 doppelblattgroßen Karte und 71 Bischofsporträts. Fol. Blindgeprägtes Pergament der Zeit m. handschriftlichem Rückentitel (nur gering fleckig, ob. Kapital mit kl. Einriss, Einband etwas aufgebogen).
Best. Nr. 20699                1800,00 €
Pfeiffer 47774. Ebert 12475. Graesse IV, 290. - Meist im Satzspiegel gebräunt, ebenso die Porträts, teils etwas stockfleckig, sonst aber wohlerhaltenes Exemplar der wichtigen Chronik der Würzburger Bischöfe und der umfangreichen (über 350 S.!) Geschichte Frankens.
 

 

Mainfranken - Archiv des historischen Vereins von Unterfranken und Aschaffenburg. Fünfter Band, erstes Heft. Würzburg, 1838. 2 Bll., 192 SS., 21 SS., XXI SS., 1 ganzseitige Ansicht von Eibelstadt, 1 ausfaltbare Karte (Plan der Schlacht von Dettingen 1743). 8°, Orig.- Broschur.  Best. Nr. 14463     75,00 €

Alter Stempel auf Titel, unbeschnitten, etwas fleckig. Die Ansicht von Eibelstadt sauber und schön. Inhalt: Beiträge zur Gechichte von Eibelstadt, Schlacht von Dettingen, Notizen über die Pfarrei Hendungen, Beschwerden und Wünsche der Stadt Würzburg im Jahre 1519, Terminei-Häuslein in Mellrichstadt, über würzburgisch-fränkische Numismatik.

 

Mainfranken -  Archiv des historischen Vereines von Unterfranken und Aschaffenburg. Zwölfter Band. Würzburg, 1853. VI, 232 SS., 51 SS., 317 SS., 66 SS.  8°, marmorierter Pappband der Zeit, handschr. Rückenschildchen.
Best. Nr. 17093                120,00 €
Der Band enthält auch den 22. und 23. Jahresbericht des historischen Vereines (1851/52 und 1852/53). Themen sind in diesem Band u.a.: Der ehem. Hof Hauenstein; Lepra in Ostfranken; Pfarrei Wolfsmünster; das Dorf Laub; Erasmus Neustatter; Mellrichstadt in der Reformation u.i. Bauernkrieg; die Juden in Franken; Dietrich- u. Aegidius-Spital Würzburg; Templerhof in Würzburg; Templerhof in Moosbrunn; Hungersnot in W., XVI Jh.; Auszug aus dem Liber Diversarum Formarum Conradi; Strafen der Selbstmörder; Michael Leyser, Abt zu St. Stephan; Biographie des Andreas Sebastian Stumpf.  

 

Nürnberg: Indagine, Ioannis ab (d.i. Johann Heinrich v.  Falckenstein): Wahre und Grund haltende Beschreibung der heutiges Tages weltberühmten des heiligen Römischen Reichs Freyen Stadt Nürnberg, in fünf Büchern abgefasset, ... Erfurt, Nonn, 1750. Gest. Frontispiz, Titel in Rot und Schwarz mit Holzschn.-Vign., 10 Blätter, 884 Seiten, 10 Blätter (Reg.), 7 (1 gef.) Kupfertaf., 1 Stammtafel. 4°. - 23:17,5 cm. Brauner Lederband der Zeit mit reicher Rückenvergoldung u. Rückenschild. Einband beschabt und bestoßen, beide Kapitale lädiert.
Best. Nr. 20518                850,00 €
Pfeiffer 29330; vgl. ADB VII, 555 (zum Autor). Einzige Ausgabe. Vollständiges Exemplar. - Mit Ansichten des Rathauses, des Herren Marktes (Hauptmarkt), der Reichskleinodien und der Fleischbrücke u.a. Die Holzschnitt-Titelvignette mit Gesamtansicht von Nürnberg, das Frontispiz mit Karte des Nordgaus. Frontispiz u. Titel etwas fleckig. Text teils leicht gebräunt u. nur teilw. gering fleckig. Vorderes Vorsatzblatt fehlt.

 

 

Mehrfacher Kindsmord in Nürnberg.

Steckbrief - Einblattdruck des 16. Jahrhunderts. Erlass des Rates der Stadt Nürnberg betreffend der Auffindung mehrerer Kinderleichen im Stadtgebiet. Die Täterin ist flüchtig und 50 Gulden sind ausgesetzt für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung führen. Außerdem wird mit Strafe bedroht die Beherbergung und Verbergung der Person. Nürnberg, Decretum in Senatu, den 14. Juli 1598. Fol. (ca. 33 x 21, 5 cm).   Best. Nr. 20572                   280.- €

Seltener Einblattdruck in schöner Typographie, Schmuckinitiale in Holzschnitt. Im breiten Rand Läsuren, ein Ausriß und einige Wurmspuren. Sonst sauber und gut, der Textspiegel nicht von den Schäden betroffen.

  

Oesterreicher, Paul: Geschichte der Burg und des Rittergutes Rabenstein. (Rabenstein im Ahorntal, Fränkische Schweiz). Herausgegeben von dem historischen Vereine des Obermainkreises. Bamberg, Drausnick, 1830. VIII, 64, XXXII Seiten. 8°. - 20:11,5 cm. Schlichter Papierumschlag um 1900.      Best. Nr. 20433     120,00 €

Selten. Oesterreicher war u.a. Doktor der Philosophie und Archivar in Bamberg. Zu seiner Person und seinem Schaffen siehe den Artikel von Leitschuh in ADB Bd. 24 (1886) S. 518 - 520. Titel gestempelt und der Umschlag mit Bibliothekslaufschildchen, gutes, sehr sauberes Exemplar.

 

 

 

 

 

Oesterreicher, Paul: Die Wunderburg zu Bamberg, mit Nachrichten von dem Geschlechte des Erbauers, Friderich von Rotenstein, reingeschichtlich dargestellt. Bamberg, Schmidt's Witwe, 1826. 43 Seiten, 1 gefaltete Stammtafel. 8°. - 18,8:11,3 cm. Schlichter Umschlag um 1900 mit Bibliothekslaufschildchen.   Best. Nr. 20431     80,00 €

Selten. Oesterreicher war u.a. Doktor der Philosophie und Archivar in Bamberg. Zu seiner Person und seinem Schaffen siehe den Artikel von Leitschuh in ADB Bd. 24 (1886) S. 518 - 520. Titel schwach gestempelt. Gutes Exemplar.

 

 

 

 

 

Roppelt, Johann Baptist: Historisch-topographische Beschreibung des kaiserlichen Hochstifts und Fürstenthums Bamberg nebst einer neuen geographischen Originalcharte dieses Landes in 4 Blättern. 2 Bände. Nürnberg, Schneider und Weigel, 1801. Die Karte in 4 (ausfaltbaren) Tafeln ist am Ende von Band 2 eingebunden. 5 Bll., 434 SS.; 2 Bll., SS. 437-693, 1 Bl. Geglättetes Leder der Zeit mit Rückenschildchen und Rückenvergoldung in 5 Feldern, hübsch marmorierte Vorsätze. (Deckel mit leichtem Wurmfraß, wenig bestoßen). 
Best. Nr. 19954                750,00 €
E. A. Baader I/2, 178, 9. Lentner 6906 (nur Tl. II). Pfeiffer 4064. Nicht bei Pfister. Text tls. leicht fleckig. Dekoratives Exemplar.
 

Sankt Stephanus, Bamberg: Papst Leo X. ( d.i. Giovanni de Medici): Breve des Papstes Leo X. an den Dekan von St. Stephan in Bamberg. Datiert 6. August 1519. Lateinische Handschrift auf feinem Pergament, 1 Blatt (490mm x 195 mm). Betreffend die Regelung der Nachfolge eines Kanonikates, das durch den Tod des Balthasar von Grumbach vakant geworden ist. Erwähnte Namen: Jacobus de Bibra, Thomas de Rieneck(?), Johannes-Antonius Trimultio, Balthasar von Grumpach.       Best. Nr. 20465     1.500 €

In schönster Cancellaresca auf Pergament geschrieben von Ludovico Vicentino degli Arrighi, genannt Vicentino (1475 - 1527), der als Kalligraph und scrittore da brevi apostolici entscheidend die Entwicklung einer modernen Kursive beeinflußte, die er 1522 schließlich in seiner kl. Schrift "La Operina" öffentlich vorstellte.

 

 

Schönborn: Friedrich Carl von Schönborn, Bischoff zu Bamberg und Würzburg: Anschlagzettel zur Ermahnung der gottlosen, treulosen, ehrlosen, korrupten, erpresserischen Amtsinhaber unter Androhung des Prangers, Rutenstreichen, Gefängnis und endlich der Verbannung. Gegeben auf Schloß Schönborn, Österreich, am 21. September 1733. 

Best. Nr. 15829     180,00 €

Blattgröße: ca 53 x 42 cm. Schönes, gut erhaltenes Blatt, breitrandig, mehrfach gefaltet mit zeitlosem Inhalt.

 

(Sprenger, Placidus): Diplomatische Geschichte der Benedictiner Abtey Banz in Franken 1050 bis 1251. Enthält 61 "Beylagen", d.i. eine Regestensammlung von Quellentexten (Urkunden) zum genannten Zeitabschnitt. Nürnberg, Lechner, 1803. XVI, 399 Seiten, 4 mehrfach gefaltete Stammtafeln, 1 gef. Kupfertafel. 8°, Marmorierter Pappband der Zeit mit rotem Rückenschild.   Best. Nr. 20370     200,00 €

ADB, Bd. 35, Lpzg. 1893, S. 304 f. Selten. Placidus Johann Philipp Sprenger OSB (* 1735 in Würzburg; † 1806 in Staffelstein) Herausgeber und Geschichtsschreiber, Vertreter der Aufklärung, seit 1777 Bibliothekar von Banz, später Prior des Klosters. - Titel gestempelt. Innen sauber und frisch. Einband minimal beschabt. Rücken mit Bibl.-Schildchen.

 

 

 

Stuhlfauth, U.: Vor- und Frühgeschichte Oberfrankens. Bayreuth, Ellwanger, 1927. 72 SS., 8 Tafeln und 6 Abbildungen im Text. 8°, Orig.- Broschur.   Best. Nr. 13390     20,00 €

Der Umschlag ein weing lichtrandig, sonst sauber und gut erhalten.

 

Tann, Johann: Fünfzig Jahre aus dem Leben eines "Kreenländers". Statt einer vierten Auflage der Knospen der Poesie. München, Gotteswinter & Mößl, 1878. 372 SS. 8°, blindgeprägter Ganzleinwandband der Zeit mit goldgeprägter Deckelvignette u. Deckeltitel.  Best. Nr. 13791    12,00 €

Vorderer Deckelfalz gebrochen, Einband mit einigen Wasserflecken, Rücken gebleicht, Goldprägung berieben, ebenfalls an den Kanten. Vorderer Innenfalz gebrochen. Stockfleckig. - Kreen = Meerrettich, das "Kreenland" liegt in Mittelfranken, der Verfasser (Oberkondukteur bei der kgl. bayerischen Staatseisenbahn) ist dortselbst in Baiersdorf geboren.

 

Thomann, I.N.: Annales Instituti Medico-Clinici Wirceburgensis. Redegit et observationibus illustravit I. N. Thomann. 2 Bände. Würzburg, Witwe Stahel, 1799 / 1801. 1 Faltkupfer, 9 nn. Bll., LXXVIII, 34 nn. Bll., 229 SS., 1 Bl., 3 ausfaltbare Kupfertafeln. / 40 nn. Bll., 342 SS., 2 ausfaltbare Kupfertafeln. 8°, Orig.- Pappbd.d.Zt. mit Marmorpapierbezug. Einbanddeckel leichter berieben, moderne Rückenschildchen.   Best. Nr. 10680    380,00 €

Die ersten beiden Jahrgänge Würzburger medizinischer Annalen. Besonders interessant für die Geschichte des Juliusspitales: "Historia et descriptio Noscomii Julii" mit insges. 3 sehr schönen Tafeln, die die Ansicht und die Grundrisse des Juliusspitales zeigen. Ansonsten: Statistiken, Fallbeschreibungen (observationes medicae...), Wetterbeobachtungen. Die übrigen Tafeln zeigen pathologisch-anatomische Besonderheiten. Selten und komplett!