Antiquariat Dieter Zipprich
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Objekt des Monats

(Schwarzenberg, Johann von - Hrsg.):

Bambergische Peynliche Hals-Gerichts-Ordnung.

Bamberg, Gertner, 1738. 3 n.n. Bll., 144 SS., 12 n.n. Bll. Register. Mit Titelholzschnitt von Jost Amman und 21 (11 ganzs.) Holzschnitten von W. Traut, geschnitten von F. Hamer. Kl.Fol. (33 x 21 cm), Halbleder des frühen 20. Jh., marmorierte Einbanddeckel, Vorsätze und Ex-Libris ebenfalls aus dieser Zeit.
Best. Nr. 21410                            2.600.- €
Becker, Amman 139; Hollstein II, 25; Andresen 45; vgl. Kaspers S. 132. - Vorbild der peinlichen Halsgerichtsordnung Kaiser Karl V. war die Bambergensis, als deren Verfasser Johann von Schwarzenberg gilt. Sie liegt hier in der Fassung von 1580 vor, von der wegen der unverminderten Aktualitat in der Strafrechtspraxis im Jahr 1738 ein seitengetreuer Nachdruck veranstaltet wurde. Die Holzschnitte hierzu stammen von den Originalstöcken. Die Trautschen Holzschnitte sind Wiederverwendungen aus der Originalausgabe der Bambergensis von 1507, zu denen nur der schöne Titelholzschnitt Jost Ammans neu hinzu gekommen ist. Der Titel zeigt das Wappen des Fürstbischofs von Bamberg, Joh. G. von Zobel. Der Drucktitel darüber in Rot. - In den Bibliographien (Becker u. a.) wird der ganzseit. Holzschnitt des Jüngsten Gerichts als Erfindung Ammans genannt, die von Lucas Mayer ausgeführt wurde. - Die ausdrucksvollen Holzschnitte zeigen begleitend zum Text den Ablauf eines Strafprozesses im 16. Jh., darunter Gerichtsszenen, Folterwerkzeuge, Verhör, Anklage und Strafvollzug. - Der Titel etwas verfärbt, die unteren Ecken durchgehend etwas fingerfleckig, hie und da ein wenig wurmspurig im Bug.

 

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WICHTIG IM MONAT JANUAR:   58. Antiquariatsmesse im Kunstverein Stuttgart :

 

Mit 71 Ausstellern wird die 58. Stuttgarter Antiquariatsmesse vom 25. bis 27. Januar 2019 im Württembergischen Kunstverein am Schlossplatz stattfinden.

Antiquare aus Deutschland, Großbritannien, Italien, Österreich, den Niederlanden und der Schweiz garantieren ein hochkarätiges und vielfältiges Angebot bei dieser bedeutendsten antiquarischen Veranstaltung in Deutschland. Es umfasst alte Handschriften und ausgefallene Bücher zu jedem erdenklichen Thema, Grafiken, Zeichnungen, Fotografien – kurz: Alles, was das Herz bibliophiler Sammler begehrt.

Der mit vielen farbigen Abbildungen versehene Messekatalog mit den Angeboten aller Aussteller wird kurz vor Weihnachten erscheinen.
Die Sonderausstellung ist in diesem Jahr der »Auswanderung nach Brasilien im 19. Jahrhundert« gewidmet, in der 70 außergewöhnliche Bände aus den Beständen der Brasilien-Bibliothek der Robert Bosch GmbH mit Beteiligung der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart gezeigt werden. Kuratiert wird sie von Susanne Koppel, Antiquarin in Hamburg und seit über 40 Jahren wissenschaftliche Betreuerin der Brasilien-Bibliothek.
 
Roland Paul, Historiker, Volkskundler und ehemaliger Direktor des Instituts für Pfälzische Geschichte und der Pfalzbibliothek in Kaiserslautern, wird dazu am Freitag, 25. Januar, 20 Uhr einen Vortrag halten.
 
Für interessierte Besucher, insbesondere Jugendliche, werden Führungen angeboten, bei denen Aussteller besonders schöne Exponate, ihre Bedeutung und Besonderheiten vorstellen und alle Fragen rund um dem Antiquariatshandel gern beantworten.
 
Die diesjährige gemeinsame Auftaktveranstaltung der 58. Stuttgarter Antiquariatsmesse und der 33. Antiquaria Ludwigsburg findet am Freitag, 18. Januar 2019 um 19.30 Uhr im Literaturhaus Stuttgart statt: »Zweimal die ganze Welt umrundet. Reisende Frauen vom 4. bis ins 20. Jahrhundert«, vorgestellt von der Stuttgarter Antiquarin Inge Utzt.
 
Wir freuen uns über Ihre Fragen, Anregungen und Wünsche, und natürlich auch darauf, Sie in Stuttgart (wieder) zu sehen. Gerne senden wir Ihnen auf Anfrage Einladungen zu, die zugleich als Eintrittskarten gelten.